Butoh

Butoh wurde in den 1960ern in Japan entwickelt, die Anfänge wurden von Tatsumi Hijikata und Kazuo Ohno begründet. Seitdem hat eine vielfältige Entwicklung des Tanzes in unterschiedliche Richtungen stattgefunden.

Mein Fokus ist einen Raum für das unvoreingenommenes Entdecken der eigenen Kreativität entstehen zu lassen. Der Einstieg darin gelingt über eine meditative Leere/Fülle und absurde Geschichten/Bilderserien (butoh fu). Abseits von Wertungen wie gut/schlecht, schön/hässlich entsteht ein Tanz zwischen den Dichotomien, ein Prozess der Transformation und Neuentdeckung. Techniken aus somatischer Körperarbeit und Qi Gong helfen den ganzen Körper im Tanz zu resonieren, mit sich und dem Außen. Variationsreiche Butoh-Techniken ermöglichen eingespielte Denk-/Verhaltens-/Bewegungsmuster zu erkennen und zu überprüfen, bewusst in neue Prozesse/Rollen einzutauchen, die eigene Kreativität und Lebendigkeit zu entdecken, den eigenen Weg zu gehen.

Butoh ist für alle Personen geeignet, die sich auf unbeschrittene Wege wagen und sich von sich selbst überraschen lassen wollen. Körperliche Einschränkungen sind im Butoh kein Hindernis, sondern ein Funken, der die Kreativität entzünden kann.

Zur Zeit biete ich keine Butoh Kurse an.

Butoh tanzende Person: Person sitzt am Boden, vor sich und teilweise auf den Beinen liegt ein zerknittertes Stück Papier mit einem Loch. Durch dieses Loch steckt sie einen Fuß. Der Blick ist auf den Fuß gerichtet.
Butoh tanzende Person: am Boden sitzend mit einem zerknitterten Stück Papier. Sie hält das Papier vor sich. Im Papier ist ein Loch, durch das sie ein Bein Streckt.